Der Service im Augenoptik- Fachgeschäft: ein Mehrwert

Service – hinter diesen sieben Buchstaben steckt im Augenoptik-Fachgeschäft ein deutliches Mehr an Dienstleistung. Und zwar nicht nur so lange, bis Sie dort Ihr Geld losgeworden sind. Auch nach dem Brillenkauf zieht sich Ihr Augenoptiker nicht auf die gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistungs- und Haftungsregelungen zurück. Er bleibt gerne Ihr Ansprechpartner und hilft Ihnen weiter – in den meisten Fällen sogar kostenlos.

Die umfassende Beratung hinsichtlich der typgerechten Brillenfassung und des geeigneten Glastyps, die Bestimmung der Brillenglaswerte und die Anpassung der Brille – das ist beim Kauf einer Brille im Preis inbegriffen. Schon das unterscheidet die Augenoptik von anderen Branchen, in der eine oftmals so aufwändige Beratung und Begleitung keineswegs selbstverständlich ist. Und wie sieht es mit dem Nachkaufservice beim Augenoptiker aus, bei dem die Brille einst erstanden wurde? Ebenfalls selbstverständlich und daher kostenlos ist das nachträgliche Richten einer Brille. Allerdings sollte man auch ohne Anlass die Brille in größeren Zeitabständen dem Fachmann in die Hände geben. Denn auch wenn die neue Brille beim Abholen fachgerecht angepasst wurde, können sich nach kurzer Zeit noch Druckstellen bilden. Ebenso zeigt sich erst beim längeren Tragen, ob die Brille rutscht. Auch im Dauergebrauch entsteht dies manchmal, wenn sich die Brillenbügel – je nach individueller Handhabung – weiten. Natürlich justiert der Augenoptiker hier gerne und kostenlos nach. Jetzt sieht er genau, wo die Brille drückt. Durch Erwärmen der Kunststofffassungen und den Enden der Brillenbügel oder mittels Spezialzangen auch an schwierig zu bearbeitenden Stellen einer Metallbrille, sorgt der Fachmann schnell und gekonnt für Abhilfe. Er hat schließlich gelernt, wo man biegen und drücken darf, um die gewünschte Ausrichtung zu erzielen ohne, dass etwas zu Bruch geht.

S c h l i e ß l i c h muss sie passen, die Sehhilfe – und zwar in jeder Lebenslage. Sitzt eine Brille nicht richtig im Gesicht, ist dies nicht nur nervig, sondern kann mitunter auch gefährlich werden. Zum Beispiel im Straßenverkehr, falls durch eine nicht passgenaue Brille deutliche Unschärfen im Seitenbereich des Glases entstehen und dann andere Verkehrsteilnehmer nicht oder Sekundenbruchteile zu spät erkannt werden. Übrigens: Ist die Brille mal unter den Allerwertesten geraten und dadurch verbogen, steigt natürlich das Bruchrisiko bei der Bearbeitung. Dies kann dann auch mal zu Lasten des Kunden gehen. Die Brille soll natürlich möglichst lange Zeit wie neu aussehen. Trotz vorbildlicher eigener Pflege können sich in einigen Ecken und Kanten Schmutzpartikel ansammeln, die nur mit einem guten Ultraschallgerät vollständig entfernt werden können. Ihr Optiker erledigt dies gerne. Dabei kann er auch die Schrauben und den Sitz der Brille überprüfen und vielleicht dadurch das spätere Herausfallen eines Glases verhindern.

Der regelmäßige Besuch beim Optiker lohnt sich also immer. Spätestens alle zwei Jahre sollten Sie ihm die Ehre (und Ihre Brille) geben. Dabei gibt es natürlich die Möglichkeit, über noch oder nicht mehr vorhandenes bestes Sehen zu sprechen, dies eventuell zu testen und die neuesten Brillentrends mal auszuprobieren. Diesen Service von der Beratung über den Kauf bis hin zum Ansprechpartner über einen langen Zeitraum bei Rückfragen oder Schwierigkeiten mit der Brille, kann der Online-Händler nicht bieten. Kein umfassendes Beraten, kein nachträgliches Richten, kostenloses Reinigen und überprüfen der Brille vor Ort – daher sollte Ihre Entscheidung immer zu Gunsten des Augenoptik-Fachgeschäftes ausfallen.